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marco: Aufbau und Eigenschaften piezokeramischer Stapelaktoren |
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Folgende Betriebsfälle des Aktors können beschrieben werden:
1) Ausdehnung gegen eine wegunabhängige und zeitlich konstante Last
Bild 4
Hysterese-Kurvenverläufe für Aktuatorstapel bei Lastbeanspruchung (Dehnung bezogen auf Nenndehnung im lastfreien Zustand) Werkstoff: PK51
Die Länge
des Stapels reduziert sich um die Stauchung S:
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Es kommt zu einer Nullpunktverschiebung der zu bewegenden Last
; die
Ausdehnung
bleibt bis zur Grenzlast von ca. 25 MPa unverändert.
bei höheren Lasten ist ein Rückgang des Hubes entsprechend Bild 4 zu
verzeichnen.
2) Ausdehnung gegen eine wegabhängige Last (Feder)
Die wirksame Ausdehnung reduziert sich auf
![]()
3) Ausdehnung gegen eine unendlich steife Wand (Spezialfall von 2)
![]()
![]()
Der Aktor kann keine nach außen wirksame Dehnung ausführen. Wegen seiner
endlichen Eigensteifigkeit
erhöht sich jedoch die mechanische
Spannung im Aktorkörper, welche als Blockierkraft nach außen
wirksam wird:
![]()
die Steifigkeit
in jedem Fall nicht linear und abhängig von
elektrischer Feldstärke und Laständerung. Bild 5 veranschaulicht das
Spannungs-Stauchungs-Verhalten von Stapeln bei verschiedener elektrischer
Beschaltung.
Die mechanischen Deformationen bei Piezoaktoren basieren
ausschließlich auf Festkörpereffekten.
Sie sind daher spiel- und
ruckfrei und zeigen eine theoretisch unendlich hohe Empfindlichkeit bzw.
Auflösung. Praktisch wird die Auflösung begrenzt durch die
Spannungsstabilität und das Rauschen der Spannungsversorgung.
Bild 5
Spannungs-Stauchungs-Kurven von Aktuatorstapeln bei verschiedener elektrischer Beschaltung (Werkstoff: PK51)
Sie beträgt bei Kleinsignalansteuerung und freischwingendem Aktor
beispielsweise für einen
Stapel von Ø 10 mm bei
= 16 mm etwa 78 kHz. Beim Einbau in mechanische Systeme
(Bedämpfung durch Zusatzmassen) sowie höheren Feldstärken werden sich
die Resonanzfrequenzen wesentlich verringern.
Die Resonanzfrequenz
des Systems errechnet sich nach:
![]()
- Steifigkeit
- effektive Masse des Systems
Vorteile geregelter Systeme sind:
da Eigendeformationen des Aktorsystems gleichfalls ausgeregelt werden.
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